Zum Schluss: Bleib dran!

Ist das der Schluss? Nein, es ist der Anfang. Jeder kann sein Schreiben verbessern! Schreiben ist mehr als Rechtschreibung, Grammatik und Kommasetzung. Die Wenigsten können die Kommas richtig setzen. Das ist nicht so schlimm. Und bei der Rechtschreibung greifen uns die Textverarbeitungsprogramme unter die Arme. Optimiere das, was du optimieren kannst. Ich habe Schülerinnen und Schüler erlebt, die erst im Kindergarten und in der Primarschule Deutsch gelernt haben und die mit 19 Jahren packende Reportagen schreiben konnten.

 

Wortschatz und Stil entwickelst du mit deiner fortschreitenden Bildung und Lebenserfahrung immer weiter, wenn du darauf achtest. Frag dich immer, ob du das gerne lesen würdest, was du gerade schreibst. Titel und Anfang müssen dich ansprechen und in den Text ziehen. Sag das Wichtige in Hauptsätzen. Schmücke dich mit Verben im Aktiv, nicht mit Adjektiven und Nebensatzgefügen. Verwende klare Ausdrücke und denk darüber nach: Was in diesem Kurs hat dich inspiriert? Worüber hast du dich geärgert? Worauf willst du achten? Welche Bedeutung misst du deinem Schreiben für dein Studium oder deinen Beruf zu? Nimm in deiner Meditation konkrete Situationen zum Anlass, in denen du schreibst oder schreiben wirst. Sehe dich in einer solchen Situation und fantasiere, wie du die magische Feder führst oder die magische Tastatur bedienst und deine Leser packst, ob mit links oder rechts, ob analog oder digital.